Meetingraum-Geschichte · studio_one

Paisley Park

Der Ort, an dem Kreativität keine Öffnungszeiten hatte

Du hast den QR-Code an unserer Tür gescannt – schön, dass du hier bist. Hier ist die Geschichte hinter dem Namen dieses Raums.

Die Geschichte

Ein Zuhause für Kreativität ohne Grenzen

Paisley Park ist weit mehr als ein Tonstudio. Es war das kreative Zuhause von Prince – ein Ort, an dem Musik, Kunst, Film und Ideen rund um die Uhr entstehen konnten.

Der Gebäudekomplex wurde zwischen 1986 und 1987 in Chanhassen bei Minneapolis (USA) erbaut. Prince erfüllte sich damit einen Traum: einen Ort zu schaffen, an dem ihn keine Studiozeiten, keine Produzenten und keine äußeren Zwänge mehr einschränken konnten. Hier konnte Inspiration jederzeit Wirklichkeit werden.

Mit rund 6.000 Quadratmetern Fläche, vier professionellen Tonstudios, einer großen Soundstage für Konzerte und Proben, Schnittplätzen, Büroräumen und sogar Wohnbereichen wurde Paisley Park schnell zu einem der außergewöhnlichsten Musikkomplexe der Welt.

Prince live auf der Bühne beim Coachella-Festival 2008
Prince live beim Coachella Festival (2008) · Foto: Micahmedia at en.wikipedia, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Warum dieser Ort Musikgeschichte geschrieben hat

Ein Zuhause für große Musik

Zwar wurde Paisley Park ursprünglich für Prince gebaut, doch schon bald nutzten zahlreiche internationale Künstler die Studios. Unter anderem arbeiteten hier:

  • Madonna
  • R.E.M.
  • Stevie Wonder
  • George Benson
  • Bee Gees
  • Stone Temple Pilots
  • Tevin Campbell
  • a-ha

Viele der späteren Alben von Prince entstanden ebenfalls hier. Gleichzeitig diente Paisley Park als Proberaum für Tourneen, Drehort für Musikvideos und als kreativer Rückzugsort.

Prince's Yellow-Cloud-Gitarre, ausgestellt im Smithsonian National Museum of American History
Prince‘ „Yellow Cloud“-Gitarre (1989) · Foto: Will (InfoMofo), CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons
Außenansicht des Paisley-Park-Gebäudekomplexes in Chanhassen, Minnesota
Paisley Park, Chanhassen (MN) · Foto: Bobak Ha’Eri, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Mehr als ein Studio

Was Paisley Park besonders machte, war nicht nur die technische Ausstattung. Prince wollte einen Ort schaffen, an dem Kreativität jederzeit möglich ist. Musiker erzählten immer wieder von spontanen Sessions mitten in der Nacht. Wenn eine Idee entstand, wurde sie sofort aufgenommen – ganz ohne Terminkalender oder Studiobuchung.

Unter dem Gebäude befand sich außerdem der berühmte Vault – ein Hochsicherheitsarchiv mit hunderten, vermutlich sogar tausenden unveröffentlichten Songs, Live-Aufnahmen und Demos. Noch heute erscheinen daraus regelmäßig neue Veröffentlichungen.

Heute

Nach dem Tod von Prince im Jahr 2016 wurde Paisley Park nach seinem eigenen Wunsch für Besucher geöffnet. Heute ist der Komplex gleichzeitig Museum, Veranstaltungsort und weiterhin ein aktives Tonstudio. Fans aus aller Welt reisen nach Minnesota, um den Ort zu erleben, an dem ein großer Teil seines musikalischen Vermächtnisses entstand.

Spannende Fakten

Fun Facts

🎵Der Name Paisley Park stammt von einem Song aus Prince‘ Album Around the World in a Day (1985).
🎙️Studio B wurde nach Prince‘ Wunsch dem legendären Studio 3 der Sunset Sound Studios nachempfunden.
🏀Auf dem Gelände befindet sich sogar ein Basketballplatz – Basketball war eine der großen Leidenschaften von Prince.
🎼Der berühmte „Vault“ gilt als eines der größten Archive unveröffentlichter Popmusik weltweit.

Warum unser Meetingraum „Paisley Park“ heißt

Kreativität braucht Freiraum

Bei studio_one benennen wir unsere Meetingräume nach legendären Studios der Musikgeschichte. Paisley Park steht für eine Idee, die wir teilen: Kreativität braucht Freiraum.

Prince schuf einen Ort, an dem Menschen unabhängig von Zeit und Konventionen zusammenkommen konnten, um Neues entstehen zu lassen. Genau dieses Gefühl möchten wir auch in unserem Coworking Space schaffen – Räume, in denen Ideen wachsen, Zusammenarbeit selbstverständlich ist und Innovation ihren Platz findet.

Wir wünschen dir inspirierende Gespräche, mutige Ideen und vielleicht sogar den Anfang deines nächsten großen Projekts.